Natur- und Gewässerschutz

Moderne Meßtechnik zur Wasseruntersuchung

Angeln und Umwelt bzw. Naturschutz? Das passt doch nicht zusammen! Doch! Und wir zeigen wie!

Das Angeln und Naturschutz sich widersprechen ist leider immer noch ein Vorurteil vieler Menschen. Als Angler kümmern wir uns selbstverständlich auch um die Qualität unseres Sees, denn wir wollen unserem Hobby in einer intakten Umwelt nachgehen und die gefangenen Fische auch verzehren. Deshalb führen wir auch monatliche Wasseruntersuchungen durch, bei denen wir das Wasser chemisch auf den Gehalt und die Reaktion bestimmter Stoffe untersuchen (Sauerstoff, Kohlendioxid, Kohlensäure, Säurebindungsvermögen, pH-Wert, Ammonium, Ammoniak, Nitrit, Nitrat und Schwermetalle). Zusätzlich beurteilen wir die Wasserqualität auch nach biologischen Kriterien, indem wir die Zahl und Art von Mikro- und Makroorganismen im Wasser bestimmen (Algen, Krebse, Insektenlarven,...) und diese als Bioindikatoren für das Vorliegen einer bestimmten Wassergüte nutzen.

Ferner veranstalten wir zusammen mit einem Tauchverein oder der DLRG ein Umwelttauchen und säubern dabei große Teile des Gewässerbodens.

Zusammen mit Schülern der Kladower Oberschule (Hans-Carossa-Gymnasium) untersuchen wir zu unterschiedlichen Jahreszeiten mikroskopisch die Zahl und Art der vorkommenden Mikroorganismen und schließen dann auf die Qualität und den Ernährungszustand des Gewässers.

Mit der Erstellung des 1. Fischlehrpfades in Berlin wollen wir die Öffentlichkeit über das Leben im und am Wasser informieren.

All diese Maßnahmen sind darauf ausgerichtet, unserem Hobby in einer gesunden Umwelt nachzugehen, Vorurteile gegenüber dem Angler abzubauen und die Öffentlichkeit über unsere Aktivitäten zu informieren.