Entwicklungen in Sachen Vereinsgrundstück

Neu... Was lange währt,wird endlich gut!

Die Überschrift weist schon darauf hin, dass wir den Zeitplan für den Bau unseres neuen Vereinsheims nicht einhalten konnten. Zwar haben wir uns bei den Arbeiten um volle drei Jahre verschätzt, doch dafür ist es dank vereinter Anstrengungen gelungen, ein in jeder Hinsicht schönes Anglerheim und Vereinsgrundstück zu errichten. Wir werden es den eingeladenen Gästen, Vertretern der Spandauer Lokalpolitik, Mitarbeitern des Bezirksamtes Spandau, Sportfreunden des Landesanglerverbandes des DAV Berlin sowie befreundeter Angelvereine und vielen engagierten Helfern und Förderern des Vereins, am 24. August 2013 im Rahmen einer kleinen Einweihungsfeier vorstellen. Freude und Stolz über das Erreichte werden dann schnell die Last von mehreren tausend Arbeitsstunden (ca. 8.000 Stunden) und die nicht unerheblichen finanziellen Probleme vergessen lassen.

Mai 2013

unser neues Vereinsheim

Wir sind umgezogen ...

Mit einem Kompromiss wurde unser Streit mit dem Bezirksamt Spandau von Berlin um den Erhalt unseres bisherigen Grundstücks am Groß-Glienicker See beigelegt. Bis Ende des Jahres 2009 sah es nicht nach einer Lösung unseres Problems aus. Die Gespräche verliefen kontrovers und die vom Bezirksamt angebotenen Lösungen entsprachen mehr mit Drohungen unterlegten Diktaten und waren für uns nicht nachvollziehbar und daher inakzeptabel. Ein mehr differenzierter und fairer Meinungsaustausch kam erst zustande, als Bezirksstadtrat Röding das Projekt zur Chefsache erklärte.

Aus der Sicht unseres Vereins bietet das nach langen und zähen Verhandlungen erzielte Ergebnis keinen Grund für eine Siegesfeier, ist aber andererseits auch nicht so schlecht, nun ständig Trauer zu tragen.

Wie sehen nun die Eckpunkte unserer Vereinbarung mit dem Bezirksamt Spandau aus

Negativ für den Verein sind:

  • die Aufgabe unseres bisherigen Vereinsgeländes,
  • der Verlust des direkten Wasserzugangs,
  • der Abriss unseres Bootssteges,
  • künftig nur noch über 5 Bootsliegeplätze zu verfügen, die wir an einem vom Bezirksamt noch zu errichtenden Steg pachten können und
  • die hohen Kosten für Umzug, Neuanschaffungen und div. Hausanschlüsse. 

Positiv für den Verein bewerten wir:

  • den Erhalt eines Pachtgrundstücks gleicher Größe in Wassernähe,
  • einen Stegneubau durch das Bezirksamt in der Nähe unseres Vereinsgrundstücks,
  • den Rückbau aller baulichen Maßnahmen (altes Grundstück) durch das Bezirksamt,
  • die Anlage eines Brunnens für Brauchwasser und
  • Anschluss an das elektrische Leitungsnetz.

Mit der Vereinbarung haben wir unser Hauptziel erreicht, auch weiterhin als selbstständiger Angelverein am Groß-Glienicker See zu verbleiben. Die Begrenzung auf 5 Bootsliegeplätze und das Problem, bei Bedarf weitere Boote über eine Slipanlage in das Wasser zu bringen, sind für einen Angelverein sehr ungünstig und müssen das Ziel einer künftigen Verbesserung sein.

Ein größeres Problem sehen wir zunächst darin, die erforderlichen finanziellen Mittel für den Umzug, die Einzäunung, die neuen Hütten/Container, den elektrischen Anschluss und die Pachtgebühren für Grundstück und Bootsliegeplätze aufzubringen. Glücklicherweise wurden die von uns an verschiedene Institutionen gestellten Förderanträge auf Zuschüsse bzw. zinsgünstige Kredite bereits vom Deutschen Anglerverband und vom Landessportbund Berlin positiv beantwortet und machen uns Mut, den Umzug bis Mitte des Jahres 2010 bewältigen zu können.

Dr. W. Clauß (ehemal. 1. Vors.)
Berlin, den 18.04.2010