2015

Wasserprobenentnahme im Oktober

Am Sonntag, den 18.10.15, gegen mittags haben wir bei sonnigem Wetter mal wieder unser Equipment für die Wasserprobenentnahme sowie -analytik überprüft. Wir haben Proben aus 1 m und 9 m Tiefe entnommen, die Sichttiefe kontrolliert (= 7 m) und Messdaten des pH-Wertes sowie verschiedenen Stickstoffverbindungen analysiert. Um für die Messsaison 2016 bereit zu sein, werden wir noch ein paar Chemikalien erneuern und unsere Geräte warten.

Ein paar Eindrücke der Probenentnahme können den u.s. Bildern entnommen werden.

Vorstands-Hegefischen des Berliner Bezirksverbandes Prenzlauer Berg

Am 26.09.2015 trafen sich die Vorstände des Bezirksverbandes Prenzlauer Berg um 07.00 Uhr auf dem Parkplatz am Gosener Kanal in Müggelheim zum gemeinsamen Hegefischen.

Wir waren in diesem Jahr mit drei Mitgliedern mit von der Partie und konnten bei bestem Wetter und strahlendem Sonnenschein gute Ergebnisse erzielen. Bei der Endauswertung der besten Hegefischer erzielten wir den zweiten, dritten und sechsten Platz.......Petri Heil!

Jummel-Gedächtnis Angeln 2015 in Altefähr auf Rügen

Am 11. September 2015 war es wieder soweit: das traditionelle Jummel-Gedächtnis Raubfischangeln stand wieder an. Acht Vereinsmitglieder und zwei Freunde unseres Vereins reisten an, um auf dem Strelasund an unserem beliebten Raubfischangeln über den Zeitraum von drei Tagen vom 11.09. bis 13.09.2015 teilzunehmen. Dafür war unseren Gastanglern Gabi und Peter auch der Weg aus Bayern nicht zu weit! Wir sind alle froh, solch treue Freunde unseres Vereins zu haben.

Bereits am Donnerstag den 10.09.2015 reisten wir  an, um einen Tag zuvor auf dem Strelasund zu testen, was an den folgenden Tagen auf uns zukommen könnte.

Aufgrund der hervorragenden Vororganisation eines Vereinsmitgliedes konnten die Zimmer in unseren Ferienwohnungen direkt am Hafen in Altefähr schnell verteilt und bezogen werden, so dass wir uns bereits Donnerstagmittag in drei Booten verteilt zum Einfischen auf dem Sund befanden.

Schnell mussten wir feststellen, dass uns die Räuber momentan nicht ins Boot springen würden, sondern an bestimmten Spots herausgekitzelt werden mussten. Potential hat der Sund allemal, doch mussten wir uns zunächst mit normalen Barschen und Hechten begnügen, so dass uns allen klar wurde, dass die kommenden Tage kein Zuckerschlecken werden würden. Aber es gab an diesem Tag Fisch in Form von Hechten und Barschen. So konnte Olaf Beck einen Barsch von 43 cm aus dem Wasser zaubern (Bild links). Als 1. Vorsitzender ist er allerdings auch in der Pflicht und muss mit gutem Beispiel voran gehen.

Auch Maik Korczak kitzelte einen tollen Barsch aus den Tiefen (Bild rechts). Mit 42 cm nicht minder groß. So konnten wir erwartungsfroh dem nächsten Tag entgegenfiebern und den Abend gemütlich vor Ort in Altefähr beim Griechen ausklingen lassen.

Der erste Morgen unseres Vergleichsangelns begann wettertechnisch nass und bedeckt, da Petrus seine Schleusen geöffnet hatte. Es stellte sich allerdings schon morgens heraus, dass diese Bedingungen nicht das Beißverhalten der Räuber beeinträchtigten, sondern sich ganz im Gegenteil die Fische recht beißfreudig zeigten. Auf allen vier angemieteten Booten konnten relativ schnell die ersten Barsche und Hechte in vorzeigbaren Größen verhaftet werden. Bei den Zandern sah es etwas schlechter aus. Im Laufe des Tages wurden nur kleinere untermaßige Exemplare gefangen. Einzig ein großer Zander stieg im Drill aus, so dass sich alle mehr oder weniger aufs Barschezuppeln und Hechte ärgern konzentrierten. Nach einer längeren Beißflaute über die Mittagszeit konnten weitere Fische im Laufe des Nachmittages gefangen werden.

Den Abend ließen einige von uns wieder beim Griechen ausklingen. Andere konnten nicht genug vom Angeln kriegen und  verbrachten den Abend beim nächtlichen Zanderangeln, wo zumindest kleinere Zander gelandet werden konnten.

Der zweite Tag unseres Jummel-Gedächtnisangelns brachte uns wieder neue Wetter- und Angelbedingungen: der Himmel klarte auf und freundlicher Sonnenschein begrüßte uns am Morgen. Dafür  wurde es allerdings auch windiger, was das Angeln an bestimmten Spots nicht für Jeden einfacher machte. Dennoch wurden wieder schöne Barsche gefangen und auch einige Hechte blieben an unseren Kunstködern kleben. Manch einer driftete über die tieferen Regionen, andere fischten relativ flach und im Mittelwasser. Die Fische waren eigentlich überall zu finden. Abermals gab es keine Massenfänge zu verzeichnen und auch die ganz großen Fische blieben aus, doch als Schneider musste kaum einer am frühen Abend in den Hafen zurückkehren.

Eine kleine "Sternstunde" nach fünf erfolglosen Stunden Spinnangeln war Gabi vergönnt (Bild links), sie konnte in 45 Minuten kurz vor Angelende zwei Hechte (66 cm und 76 cm) und einen 38cm-Barsch auf einen kleinen Spinner in ca. 1,00 Meter fangen.

Leider fingen wir auch an diesem Tag nur kleine Zander (Bild rechts). So gab es einen Zander von 44 cm, Mindestmaß liegt ja bekanntlich bei 45 cm. Auch nach genauerem, mehrmaligen Messen, wollte sich der fehlende Zentimeter nicht einstellen. Der Fisch wuchs während seines Aufenthaltes im Boot viel zu langsam?..

Da es unser letzter gemeinsamer Abend werden sollte, gingen wir zum Essen am Abend abermals zu unserem leckeren Griechen in Altefähr, um die Tagesfänge zu besprechen und gemütlich beieinander zu verweilen.

Der letzte Tag unseres Rügenausfluges stand an und leider war Petrus heute nicht auf unserer Seite. Es regnete durchweg und der Wind legte nochmals zu. So lief es bei diesen erschwerten Bedingungen an diesem Vormittag nicht bei allen rund und nicht alle Boote kamen gegen Mittag mit gefangenem Fisch zurück in den heimatlichen Hafen nach Altefähr. Allerdings konnte ein Vereinsmitglied noch einen Zander von 61 cm landen. Aber so ist das Angeln halt und alle nahmen es sportlich.

Insgesamt wurden in den Tagen 129 maßige Barsche, 20 Hechte und 2 Zander gefangen.

Gegen Nachmittag verabschiedeten wir uns vom Strelasund und traten  alle zufrieden die Heimreise an, da wir wirklich schöne und erfolgreiche Tage gemeinsam verbracht hatten. Der Sund ist halt immer wieder einen Besuch wert!

 

Petri Heil

Ingo Kewitz

50 Jahre "Alte Fischwaidler e.V. Berlin"

Gäste unserer Jubiläumsfeier

Liebe Sportfreunde, in diesem Jahr feiern wir unser 50 jähriges Bestehen, dass dies nicht ganz selbstverständlich ist erklärt sich aus der Situation, der wir vor nun knapp 5 Jahren gegenüberstanden. Unser angestammtes Vereinsgelände musste geräumt werden. Erst nach zähen aber erfolgreichen Verhandlungen mit dem Bezirksamt Spandau, konnten wir uns an jetziger Stelle ein neues Vereinsheim bauen und unser Gelände neu einrichten. Nicht viele von uns und unseren Freunden haben wirklich geglaubt, dass wir dieses Projekt in Eigenleistung umsetzen können. Weit gefehlt !

Aus diesem Grunde haben wir in diesem Jahr anlässlich unseres traditionellen Sommerfestes am 08.08.2015 eine kleine Jubiläumsfeier mit rund 60 geladenen Gästen veranstaltet.

v.l.n.r. Eduard Michel, Helmut Kleebank, Ingo Kewitz, Olaf Beck

 

Zu unserer ganz besonderen Freude kam der Bezirksbürgermeister von Spandau, Herr Kleebank, aus dem Bezirksamt Spandau Frau Hube und vom Bezirksverband des DAV Prenzlauer Berg der erste Vorsitzende, Herr Bernd Pippow mit Ehefrau, sowie der zweite Vorsitzende, Peter Genseler, unserer Einladung nach. Gemeinsam verlebten sie mit unseren Mitgliedern einen gemütlichen Nachmittag.

Bei einem reichhaltigem Buffet und ausreichend kühlen Getränken entwickelten sich sehr schnell interessante und sehr freundschaftliche Gespräche. Auch die ehemaligen Besitzer des Restaurants Strandbaude und des Berliner Teils des Groß Glienicker Sees, Herr Ludwig und Ehefrau, fühlten sich bei uns sehr wohl und schwelgten mit uns in Erinnerungen. 

l. Olaf Beck (1. Vorsitzender), r. Ingo Kewitz (2. Vorsitzender)

Der Nachmittag wurde mit einer Tombola und Live-Cooking zu einem echten High Light und wir hatten alle viel Spaß. Am Abend gaben Tobi und Jochen (zwei befreundetet Musiker) noch ein kleines Live-Konzert und unterhielten uns bei gemütlicher Atmosphäre und Beleuchtung bis spät in die Nacht hinein.

Allen unseren Gästen, unseren Freunden von der DLRG, vom Bildungszentrum des DRK-Berlin, unserer Angelfreundin Gabi mit Familie, den Mitgliedern vom Sport- und Angelsportverein Breitehorn e.V. und deren Angehörigen an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für diesen gelungenen Abend!

Hier noch ein paar nette Bilder und eine schöne Erinnerung.

Olaf Beck (1. Vorsitzender)

Sommerfest beim DRK 2015

Am 09.07.2015 richtete die Bildungsstätte des Deutschen Roten Kreuz wieder ihr Sommerfest mit zahlreichen Attraktionen und Live-Musik aus.

Wie auch im Jahr zuvor wurden wir gebeten wieder einen Stand mit Infomaterial und geräucherten Forellen zu präsentieren. Da die Fische, von uns geräuchert, im Jahr zuvor schon so gut ankamen wurden wir mit großer Freude und Appetit auf die Leckerei erwartet. Nette Gespräche und neue Kontakte rundeten diesen sehr schönen Tag ab und wir freuen uns auf das nächste Jahr.

Liebe Grüße an unsere Freunde von der Bildungsstätte des Deutschen Roten Kreuz in Berlin-Kladow.

Anangeln am 12. April 2015

Endlich war es soweit und der Start in die neue Angelsaison konnte beginnen.

Voller Vorfreude und hoher Erwartung starteten 12 Petrijünger am Sonntag, den 12.04.2015 zum ersten Hegefischen an den Teltow Kanal bei Albrechts Teerofen.

Das Wetter spielte mit und die Fische waren schnell am Angelplatz. Insgesamt wurden ca. 67.000 g Weißfische von den Anglerinnen und Anglern erbeutet.

Die besten Hegefischer erzielten über 14.000 g, 10.000 g und 7.000 g.

Alles in allem eine gelungene Veranstaltung und ein schöner , sonniger Tag. So kann es weiter gehen.

Allen Petrijüngern ein kräftiges Petri Heil für die Saison 2015.

Wasserproben im Auftrag des Landes Berlin

Das Landeslabor Berlin-Brandenburg hat am 25.03.2015 wieder begonnen regelmäßig, ca. 1mal monatlich, Wasserproben im Auftrag des Landes Berlin im Groß-Glienicker See zu entnehmen und auszuwerten.

Ganz grob kann von der ersten Wasserprobeentnahme gesagt werden, das alle gemessenen Werte unauffällig sind und eine gute bis sehr gute Durchsetzung mit Sauerstoff in allen Tiefen herrscht.

Wie auch in dem Jahr zuvor begrüßt der Angelverein "Alte Fischwaidler" diese Maßnahme und stellt wie gewohnt ein geeignetes Boot für die Probeentnahme zur Verfügung.

 

Mit sportlichem Gruß Olaf Beck ( 1. Vorsitzender )

Großdorschangeln mit der MS "Rügenland" 02.-06. März

Quappenangeln am Havelkanal im Feb.'15

Mit leider nur vier Vereinsmitgliedern, Yvette, Olli, Leo, Maik und einem Gast, Leos Freundin, trafen wir uns am 21.02.2015 gegen 14.30 Uhr bei gutem Wetter mit nur kurzen Schauern am Havelkanal bei Zeestow.

Die Grundmontagen waren schnell aufgebaut und es konnten zügig Köderfische und auch Barsche überlistet werden. Auch Versuche mit Kunstködern auf Barsch brachten gute Ergebnisse, wenn gleich auch die ganz Großen ausblieben, aber sich zwei Hechte verirrten, die natürlich schonend zurückgesetzt wurden. Bis zum Einbruch der Dunkelheit ließen sich die Barsche die angebotenen fetten Tauwürmer schmecken, dann hatten sie offensichtlich keinen Hunger mehr. Auch die angebotenen Fischstücke blieben unbeachtet.

Unsere eigentlichen Zielfische (Quappen) waren offensichtlich schon weitergezogen und da keine Bisse mehr kamen, wollten wir gegen 20.40 Uhr das Angeln beenden.

Nachdem schon der Kescher eingepackt war, bemerkte Yvette beim Einholen einen doch etwas stärkeren Widerstand und rief lauthals nach der Landungshilfe. Kurze Zeit später konnte zu unser aller Verwunderung ein schöner Schlei (Milchner) von 43 cm Länge und guten drei Pfund Gewicht im fahlen Licht der Stirnlampen sicher ans Ufer gebracht werden.

Für die Jahreszeit und Witterungsverhältnisse ein echter Ausnahmefisch, ein kräftiges Petri Heil an Yvette.

Zusammenfassung der Ergebnisse der Wasserproben aus dem Groß Glienicker See für das Jahr 2014

Es wurden vom Mai bis September insgesamt 6 Wasserproben entnommen und hinsichtlich der Standardwerte Sauerstoff, pH-Wert , Gesamthärte Ammonium, Nitrat, Nitrit, Phosphat und Eisen chemisch untersucht. Des Weiteren wurden die Parameter: Geruch, Trübung (Sichttiefe) und  Temperatur des Wassers geprüft.                                    

Die Ergebnisse aller unserer Untersuchungen waren im Allgemeinen bis August 2014 sehr  positiv, was uns zu dem Schluss geführt hat, dass der Groß Glienicker See ein sehr gutes Fischwasser ist. Die Klarheit des Wassers (max. Sichttiefe: 6 Meter) führte zu einer weiteren Vermehrung von Unterwasserpflanzen mit idealen Laichbedingungen für diverse Fischarten wie z.B. Rotfeder, Schleie und Hecht. Nach Absterben der Pflanzen im Herbst/Winter besteht im Frühjahr kurzfristig die Gefahr eines Sauerstoffmangels. Nach Umschichtung des Wassers im April/Mai werden dann auch die tieferen Wasserschichten wieder genügend Sauerstoff aufweisen.

Ab August 2014 haben wir in dem Bereich des Restaurants erhöhte Ammonium-Nitrit- und Nitratwerte beobachtet, was mit dem Restaurant selbst oder mit den Häusern in der Umgebung in Verbindung gebracht werden kann (Verschmutzungen aus dem Haushalt, Einbringen tierischer Abfälle usw.). Betroffen ist allerdings nur ein sehr begrenzter Bereich in der so genannten ?Restaurantbucht?. Kritisch sind besonders die hohen Nitritwerte, da Nitrit bereits in geringen Konzentrationen ein Fischgift ist. Nachmessungen durch das Bezirksamt ergaben keine erhöhten Werte (Daten liegen uns leider nicht vor). Auch unsere zum gleichen Zeitpunkt durchgeführten Kontrollen zeigten einen deutlichen Rückgang des Nitritgehalts, allerdings lagen die Werte immer noch in leicht positivem Bereich. Wir werden ab Frühjahr 2015 die Angelegenheit weiter beobachten.

Die Qualität des Wassers aus den anderen Bereichen des Sees ist unverändert gut.

Im Jahr 2014 wurden die Messkoffer durchgecheckt und alle Reagenzien mit deutlich überschrittener Haltbarkeitsdauer erneuert.

In 2015 haben wir vor, die Messungen wieder mit  Hilfe der elektronischen Geräte durchzuführen. 

  

Petri Heil,

Gewässer- und Umweltwart