2012

Gewässerdaten von September 2012

Die Gewässerdaten vom September 2012 könnt ihr hier finden!

Imchenfest 2012

Unser Stand auf dem Imchenfest 2012

Am 22.09.2012 fand das jährliche Imchenfest am traditionellen Standort, der Festwiese am Fährhafen in Berlin-Kladow, statt. Die Mitglieder unseres Angelvereins hatten bereits im Juli beschlossen, in diesem Jahr nach einer längeren Pause wieder mit einem Stand über unsere Vereinstätigkeiten, dem Angeln, dem Castingsport und unsere Natur- und Umweltschutzaktivitäten, umfassend zu informieren.

Im Vorfeld konnten wir den DAV (Deutscher Anglerverband) Landesverband Berlin e. V.  für unser Vorhaben begeistern, der uns durch das Bereitstellen von Schautafeln, kleinen Preisen für die geplanten Spiele sowie Infomaterialien und zahlreiche Werbeartikel tatkräftig unterstützte.

Als besonders gelungener Gag und meist eng umlagertem Anziehungspunkt an unserem Stand stellte sich die ebenfalls vom DAV Landesverband Berlin zur Verfügung gestellte Maden-Rennbahn heraus, die für viel Spaß und Unterhaltung bei Jung und Alt sorgte.

Auch der langjährige Förderer unseres Angelvereins und Inhaber des Angelshops Rutenwald in Berlin-Gatow, Jan Herrman, ließ es sich nicht nehmen, drei hochwertige Preise für die Besten unseres Kinder-Gewinnspiels "Rate das Gewicht an der Angelrute" zur Verfügung zu stellen.

Inhaber des Angelshops Rutenwald mit den Gewinnern des Kinderspiels

Für weitere Information und Unterhaltung sorgten unser Angelspiel für die Kleinsten und auch unsere Castingbahn, die jedem Interessierten die Möglichkeit gab, sich selbst beim Zielwerfen zu versuchen.

Nicht nur die jüngeren Interessenten stellten dabei schnell fest, dass das Zielwerfen viel einfacher aussieht, als es in Wirklichkeit ist.

Wer schon immer mal mit eigenen Augen sehen wollte, wie viele verschiedene Kleinstlebewesen in einem normalen Wassertropfen aus dem Groß Glienicker See enthalten sind, kam an unserer kleinen wissenschaftlichen "Forschungsstation" mit Mikroskop und Kamera sowie Fernseher voll auf seine Kosten.

Bereits kurz nach dem Aufbau bis 10.30 Uhr, bei dem zahlreiche Mitglieder und Förderer unseres Angelvereins mithalfen, herrschte reger Andrang an unserem Stand, den Gewinnspielen sowie der Castingbahn.

In zahlreichen Gesprächen konnten viele Fragen rund um das Angeln, die gesetzlichen Voraussetzungen vor allem bei der Heranführung von Kindern und Jugendlichen an dieses interessante Hobby sowie über den Castingsport ausführlich beantwortet werden.

Mikroskopische Betrachtung eines Wassertropfens aus dem Groß-Glienicker-See

Auch unsere Aktivitäten im Bereich Natur- und Umweltschutz, von den Messungen der Wasserqualität des Groß Glienicker Sees bis zu den Veranstaltungen im Rahmen des Projektes "Schule und Verein" auf unserem Vereinsgelände, fanden reges Interesse.

Ebenso wurden viele Aspekte unseres Vereinslebens, von Mitgliedschaft und Versammlungen bis zu Angelfahrten und anderen Veranstaltungen, gerne erläutert.

So verging bei relativ schönem Wetter die Zeit bis zum Ende gegen 18.30 Uhr wie im Fluge und dank tatkräftiger Hilfe konnte der Abbau des Standes und der Abtransport der Materialien ebenso schnell wie der Aufbau erledigt werden.

An dieser Stelle sei nochmals den Mitgliedern und Förderern unseres Angelvereins "Alte Fischwaidler" e. V. Berlin für die umfangreiche Unterstützung und Hilfe bei der Durchführung dieses Informationstages im Rahmen des Imchenfestes 2012 gedankt.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass für uns dieser Tag ein voller Erfolg war und wir einem großen und interessierten Publikum quer durch alle Altersgruppen viele Informationen über das Angeln und das Vereinsleben nahebringen konnten.

Hegefischen an der Schleuse Warnsdorf

Fischwaidler on Tour!

Am 15.04.2012 nahm der AV Alte-Fischwaidler e.V. Berlin  wieder an einem  Hegefischen des DAV Berlin teil. Um 07.00 Uhr war Treffen an der Fußgängerbrücke unterhalb der Schleuse Wernsdorf. Drei Mitglieder unseres Vereins verabredeten sich und fuhren gemeinsam und guter Dinge dem Schauspiel entgegen. Schon bei unserer Ankunft wurde uns sehr schnell klar, dass hier mit ganz scharfen Waffen gekämpft wird. Was mache Sportsfreunde da so aus ihren Autos luden, erinnerte stark an eine Feldübung der Bunderwehr.  Akku-Schrauber und Werkzeugkisten waren zwingend von Nöten, um die riesigen Angelplattformen zu montieren. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie wir uns mit unserer Minimalausrüstung gefühlt haben?!  

An der Meldestelle angekommen ging dann alles sehr schnell, alles war gut organisiert und die 60 Männer, 9 Frauen und 7 Jugendlichen bezogen ihre gelosten Plätze und richteten sich mehr oder weniger zügig am Angelplatz ein. Bei dem Aufwand, den einige Sportsfreunde betrieben, war es auch nicht verwunderlich, das das eigentliche Angeln erst um 09.00 Uhr startete, was der ein oder  andere Sportsfreund nur mit Mühe schaffte. Wir Drei hatten noch eine gute Stunde Zeit, also vertrieben wir uns die Zeit damit, staunend von einem zum anderen zu gehen und uns das Equipment und die vielen sonderbaren Vorrichtungen und Anbauteile anzuschauen.

Um Punkt 09.00 Uhr ging es dann los. Anfangs bissen die Fische noch recht gut und ließen auf einen großen Fang hoffen, aber mit zunehmender Zeit wurden die Bisse dann auch leider deutlich weniger. Ob es nun daran lag, dass sich die Fische bei dem riesigen Buffet aus Dutzenden von Aromen nur die Rosinen rausgepickt haben oder das sie wegen der gigantischen Futterwolken den Angelplatz mangels Nebelscheinwerfer nicht gefunden haben, kann wohl niemand so recht beantworten.

In der Zwischenzeit stärkten wir uns mit einer kräftigen Erbsensuppe (mit Würstchen) und einem Bier. Unter die ersten 10 Besten sind wir, wie auch zu erwarten war ,natürlich nicht gekommen, aber auch egal.  Uns Dreien hat es einen riesigen Spaß gemacht und die Organisation und das Wetter waren perfekt. Ich denke, das im Namen von Oliver Korn , Robert Albrecht und Olaf Beck ein kräftiges ,,Danke schön" an die Ausrichter angebracht ist.

 

Petri Heil!

Gewässerdaten 2012

Die neuen Gewässerdaten vom April sind online!

Dorschangeln in Heikendorf

Nach den unvergesslichen Eindrücken aus dem letzten Jahr starteten wir am 12.03.2012 zu unserer zweiten Dickdorschtour.

Die fünf Abenteuerlustigen des letzten Jahres hatten in diesem Jahr Zuwachs bekommen. Sieben Hochseeangler wurden begleitet von Eddy, der aus gesundheitlichen Gründen in diesem Jahr leider an Land bleiben musste und seiner Frau Christel.

Aus den Erfahrungen des letzten Jahres schlauer geworden, reisten wir gemütlich bereits am Montag an. Unsere erste von drei Ausfahrten fand erst am Folgetag statt, so dass alle ausgeruht und voller Spannung in den Tag starten konnten.

Der erste Angeltag auf der MS Kehrheim II war noch recht windig und die Fische waren nicht allzu gnädig mit uns.

Unsere Hochstimmung konnte das jedoch nicht trüben. Hatten wir doch noch zwei weitere Ausfahrten geplant, außerdem sollte der Wind nachlassen und sogar Sonnenschein war vorhergesagt.

Auf unserer zweiten Ausfahrt standen dann auch schon einige Angler von uns ziemlich dicht am Fisch. An diesem Tag stellten wir mit Wolfram den Tagessieger. Sein kapitaler Dorsch wog 26 Pfund und war 104 cm lang. Ostsee-Neuling Robert konnte immerhin einen Dorsch von 20 Pfund und einer Länge von 89 cm landen. Hinzu kamen bei allen anderen vom Team ?Alte Fischwaidler? viele schöne Fische zwischen 60 und 75 cm!

Es war schon beeindruckend, dass bei sieben nebeneinander stehenden Anglern sechs gleichzeitig im Drill waren und nacheinander ihre Fische an Bord holen konnten. Die Mannschaft hatte kaum Zeit, sich um die Vorbereitung des Mittagessens zu kümmern, denn aus allen Ecken schrie es: ?Gaff! Gaff!?.

Eigentlich hätten wir abends allen Grund zu einer schönen Feier gehabt ? wären nicht alle durch die anstrengenden Tage und kurzen Nächte schon früh erschöpft ins Bett gefallen. Immerhin klingelte schon vor 4.00 Uhr der Wecker, damit wir eine Stunde später rechtzeitig unsere Angelplätze auf der MS Kehrheim II in Beschlag nehmen konnten.

Unsere dritte und letzte Ausfahrt zeigte sich wettermäßig von der besten Seite. Zwischendurch kam immer wieder die Sonne durch und es wehte kein Wind, zu unserem Leidwesen gab es allerdings auch keine Drift und so wir fuhren anfangs mit mageren Ergebnissen von einem Wrack zum nächsten.

Das hat uns natürlich auch so manchen Pilker gekostet.

Andererseits konnte man schön gemütlich und entspannt  mit 45 Gramm-Pilkern angeln, das Meer war zum Schluss glatt wie der sprichwörtliche ?Ententeich?.

Aber auf unseren Kapitän ist nun mal Verlass. Er sorgte in der Endphase dafür, dass seine ?Schützlinge? zufrieden mit gefüllten Fischkisten von Bord gehen konnten und so gab es in der letzten Drift einen regelrechten Dorschrausch.

Die meisten Angler konnten hierbei noch drei bis vier schöne Dorsche zum Abschluss des herrlichen Angeltages fangen. Selbst wer bis dahin vielleicht noch vom Tagesergebnis leicht enttäuscht war, konnte nach dieser letzten Drift mit einem strahlenden Lächeln die Angelausrüstung zusammen packen.

Insgesamt haben wir mit sieben Anglern 99 maßige Fische gefangen. Die Durchschnittslänge lag dabei bei über 60 cm. Als Ausnahmefisch konnte Wolfram noch eine gute Scholle von 41 cm fangen.

 

Für uns steht fest:

Kapitän, egal von welchem Hafen und mit welchem Schiff Du im nächsten Jahr startest ? wir sind wieder an Bord!!!

 

Und jährlich werden wir mehr!

Eisangeln 2012

Erstes Eisangeln an unserem Heimatsee

Wie haben wir uns das gewünscht, aber aufgrund der Witterung im Winter 2011/2012 hat niemand tatsächlich damit gerechnet. Und plötzlich hatten wir Temperaturen bis unter -20 °C und das Eis erreicht eine Dicke von über 25 cm!

Und so fanden wir uns am 12.02.2012 um 09.30 Uhr am Groß Glienicker See ein.

Neun winterharte Fischwaidler hatten sich vorgenommen, gute vier Stunden den Weißfischen nachzustellen. Zuerst musste sich natürlich jeder ein vermeintlich geeignetes Plätzchen suchen. Das war gar nicht so einfach, denn im Boot kann man jederzeit die Position wechseln. Auf dem Eis heißt es, ein neues Loch bohren und natürlich das verlassene mit Strauchwerk sichern!

Nachdem nun die Vorbereitungen abgeschlossen waren, ging es endlich los. Die Maden wurden von allen am Mann, sprich in der Jackentasche, aufbewahrt. Sonst wären sie sozusagen schockgefroren und Feinfrost ist wohl bei Plötzen nicht der Renner.

Kaum wurde der Startschuss erteilt, holten die ersten Glücklichen die Silberschuppen aus dem Wasser.

Ganz vorn waren dabei Oliver, Reiner und Maik. Alle Anderen mussten sich arg in Geduld üben. Und dann war plötzlich der Schwarm da. Innerhalb kurzer Zeit erfolgten mehrere Bisse und dann ? wieder Totenstille.

Insgesamt war es doch ein sehr schwieriges Angeln und jeder von uns konnte über andere Erfahrungen berichten. Unter Einigen hielt sich hartnäckig das Gerücht, dass nach einem Fisch ein neues Loch gebohrt werden müsse. Am alten Platz seien alle weiteren Versuche fruchtlos.

Kurz vor dem Ende des Angelns kamen uns Eddy und Christel unterstützen. Sie hoben nicht nur durch ihre Gegenwart die Stimmung, sie hatten obendrein einen Schlitten mit einem holzbeheizten Glühweinofen im Schlepptau. Sofort wurden sie zu unseren Helden erklärt!!

Zurück auf dem Gelände erfolgte das Wiegen und nebenher wurde der Grill angeworfen. Brötchen und leckere Bratwürste wurden von Olaf spendiert und wir stellten wieder einmal fest, dass wir zu einer wirklich tollen Truppe zusammen gewachsen sind.

Es war ein wunderschöner Start in das neue Angeljahr!

Erstes Eisangeln am Groß-Glienicker-See
Plötzenfang auf dem Eis

Zweites Eisangeln am Groß Glienicker See

Schon eine Woche später, am 19.02.2012, wollten wir unser Glück noch einmal versuchen.

Obwohl es in den letzten Tagen davor sehr warm war, konnten wir nach mehreren Probebohrungen ohne Gefahr die immer noch ca. 23 cm dicke und sehr glatte und rutschige Eisdecke betreten.

Einige Sportfreunde versuchten, die Eislöcher vom letzten Wochenende erneut zu nutzen, jedoch ohne nennenswerten Erfolg.

Egal ob in der Mitte des Sees bei zehn Meter Wassertiefe oder im Uferbereich bei vier Meter, die Fische waren einfach nicht leicht zu finden.

Nachdem durch einzelne Sportfreunde bis zu 16 Löcher in schweißtreibender Handarbeit gebohrt wurden, stellte sich erst spät auch nur vereinzelter Erfolg ein.

Bei warmen niedrigen Plusgraden und böigem Wind mussten außerdem die Ausrüstungsgegenstände gut festgezurrt werden, sonst trieb der Wind diese über die gesamte, spiegelglatte Eisschicht des Groß Glienicker Sees.

Beim gemütlichen Ausklang der Veranstaltung im Vereinsheim wurde wieder gegrillt und auch der Eddy´s Glühweinschlitten wurde natürlich angeheizt.

Sehr selten konnten wir in der Vereinsgeschichte zwei Eisangeln in einem Winter durchführen, beide mit einer regen Beteiligung von neun bzw. zehn Sportfreunden und Gästen des Vereins.

 

Ein vielversprechender Start in das Angeljahr 2012!

Die AnglerInnen des zweiten Eisangelns bei spiegelglatter Eisoberfläche
Die Pose...und nichts passiert